
Wir haben unterwegs kein Haushaltsbuch geführt, deshalb steht hier keine Gesamtsumme. Was hier steht, sind Preise, die wir tatsächlich bezahlt haben, im Februar 2026. Sie geben ein besseres Gefühl für das Preisniveau als jede hochgerechnete Tagespauschale.
Was einzelne Dinge gekostet haben
| Posten | Preis |
|---|---|
| TukTuk-Fahrt, rund zehn Minuten | etwa 1,40 Euro |
| Abendessen in einem lokalen Nightshop, neun Personen mit Getränken | etwa 10 Euro |
| Frisch pürierter Saft, ein Glas | unter 1 Euro |
| Eintritt Zahntempel Kandy, ausländische Besucher | 2.000 Rupien, etwa 6 Euro pro Person |
| Indoor-Spielplatz in einer Mall, eine halbe Stunde | etwa 60 Cent |
| Öffentliche Toilette an der Landstraße | etwa 50 Cent |
Wo das Geld wirklich hingeht
Essen und Fahren vor Ort sind günstig. Teuer sind drei Posten: der Flug, die Unterkünfte und der Bus mit Fahrer für drei Wochen. Bei Letzterem schwanken die Angebote stark, je nach Fahrzeuggröße, Kilometerleistung und der Frage, wer Unterkunft und Essen des Fahrers trägt. Wir haben im Januar mehrere Angebote eingeholt und telefoniert. Genau das würden wir wieder tun, es macht mehr Unterschied als jede Einsparung beim Essen.
Die Eintritte sind die zweite Überraschung. Ausländische Besucher zahlen an Tempeln und in Nationalparks deutlich mehr als Einheimische, das ist üblich und geht in Ordnung, summiert sich bei sieben Personen aber. Bei einer großen Gruppe lohnt es, vorab zu entscheiden, welche Stätten wirklich alle sehen müssen.
Bargeld oder Karte
Im Hotel, in größeren Restaurants und in Malls funktioniert die Karte. Alles, was das Land interessant macht, läuft bar: TukTuk, Straßenstände, der Obstverkäufer am Straßenrand, die Roti-Hütte, Trinkgeld. Wir hatten immer kleine Scheine dabei und haben in mehreren Portionen getauscht statt einmal groß.
Sri-Lanka-Rupien darf man nicht einführen, getauscht wird erst im Land und nur bei autorisierten Stellen. Mehr dazu unter Einreise und Visum und allgemein unter Geld auf Fernreisen.
Trinkgeld
Trinkgeld ist üblich und wird gern genommen, aber niemand fordert es ein. Wir haben an Fahrer, Guides und das Hausteam der Villa am Ende gesammelt etwas gegeben, im Alltag aufgerundet. Wer drei Wochen mit denselben Menschen unterwegs ist, sollte dafür von Anfang an einen Betrag zurücklegen.
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