
Im Februar 2026 waren wir drei Wochen in Sri Lanka. Sieben Personen, drei Generationen, das jüngste Familienmitglied vier Jahre alt. Alles selbst geplant: Flüge im August gebucht, Hotels im Herbst, den Fahrer erst im Januar. Auf dieser Seite steht, was davon funktioniert hat und was nicht.
Unsere Route
Wir sind im Uhrzeigersinn gefahren: erst die Kulturstätten im Norden, dann ins Hochland, dann in den Nationalpark, zuletzt ans Meer. Diese Reihenfolge hat sich bewährt. Die anstrengenden Tage lagen vorn, die fünf Strandtage am Ende waren die Belohnung.
- Negombo, zum Ankommen und gegen den Jetlag
- Anuradhapura, alte Königsstadt und der heilige Bodhi-Baum
- Habarana, Ausgangspunkt für das Kulturdreieck und die erste Safari
- Kandy, Zahntempel und Tanzaufführung
- Ella, Hochland, Teeplantagen, kühl und grün
- Yala Nationalpark, zwei Nächte für die Morgensafari
- Galle und die Südküste, fünf Tage Strand
Die ausführliche Fassung mit Fahrzeiten und den Stellen, an denen wir vom Plan abgewichen sind, steht unter Route für drei Wochen.
Vier Dinge, die wir vorher nicht wussten
Die Insel ist klein, die Straßen sind es nicht
Auf der Karte sieht alles nah aus. In der Praxis braucht man für die Strecke von Kandy nach Ella fünfeinhalb Stunden, fast durchgehend Serpentinen. Wer mit Kindern plant, sollte pro Etappe eher das Doppelte der gegoogelten Fahrzeit ansetzen und höchstens eine lange Fahrt alle drei Tage einplanen.
Es gibt mehrere Klimazonen an einem Tag
In Yala waren es 30 Grad und trocken, in Ella 19 Grad und Dauerregen. Wir hatten für das Hochland zu wenig Langes dabei. Eine leichte Jacke pro Person gehört ins Gepäck, auch wenn man im Winter in die Tropen fliegt.
Kinder öffnen Türen
Unser Vierjähriger wurde überall begrüßt, mitgenommen, beschenkt. An einer Tempeltreppe hat ihn eine ältere Dame wortlos an die Hand genommen und die letzten Stufen hochgeführt. Das war kein Einzelfall. Wer mit kleinen Kindern reist, bekommt in Sri Lanka einen Zugang, den man als Paar so nicht hätte.
Scharf heißt scharf
Auch dort, wo man es nicht erwartet. Die Pommes, die wir für den Kleinen bestellt haben, kamen mit Chilipulver überzogen. Wer Kinder dabei hat, bestellt besser aktiv mild und nimmt Reis, Roti, Ei und Obst als sichere Grundlage.
Die einzelnen Themen
- Route für drei Wochen, Etappen, Fahrzeiten, was wir anders machen würden
- Einreise und Visum, ETA, Pass, Kinderreisepass
- Fahrer, TukTuk und Verkehr, warum wir nicht selbst gefahren sind
- Unterkünfte, was sich für eine große Familie bewährt hat
- Kosten, was Essen, Fahrten und Eintritte wirklich gekostet haben
- Sri Lanka mit kleinen Kindern, Trage statt Kinderwagen, Hitze, Tempelregeln

Wann hinfahren
Wir waren im Februar da, in den Winterferien. An der Süd- und Westküste war das genau richtig: warm, trocken, das Meer ruhig genug zum Baden. Im Hochland hat es oft geregnet, das gehört dort auch im Februar dazu. Sri Lanka hat zwei Monsunzeiten, die unterschiedliche Landesteile treffen. Deshalb ist irgendwo auf der Insel fast immer Saison, aber eben nicht überall gleichzeitig.
Für eine Rundreise mit Kindern spricht aus unserer Sicht der Januar bis März. Dann passt es an der Südküste, und die Nationalparks im Südosten sind gut befahrbar.
Würden wir es wieder so machen
Ja, mit zwei Änderungen. Wir würden eine Station weglassen und die gewonnene Zeit an den Strand hängen. Und wir würden im Hochland nicht nur eine Nacht in Kandy einplanen, sondern zwei, damit der Tag mit Tempel, Stadt und fünfeinhalb Stunden Fahrt nicht zusammenfällt.
Alles, was wir unterwegs Tag für Tag aufgeschrieben haben, steht im Reisetagebuch.