Westküste von Puerto Rico mit Kindern

Strand durch Palmen gesehen an der Westküste von Puerto Rico
Westküste bei Aguadilla

Elf Nächte haben wir an der Westküste von Puerto Rico verbracht, in einem Ferienhaus in Aguada. Von dort aus liegen Aguadilla, Rincón und die Strände dazwischen jeweils nur eine halbe Stunde entfernt. Für eine Familie mit Kleinkind war das der ideale Teil der Insel.

Das Ferienhaus in Aguada

Vier Schlafzimmer, vier Bäder, eine große Küche, ein Billardzimmer und draußen Pool, Basketballplatz und Grill. Eingecheckt haben wir selbst über einen Schlüsseltresor. Nach drei Tagen Stadt fühlte sich das sofort nach Zuhause an. Morgens stand Obst und Rührei auf der Küchentheke, abends lag Fisch vom Grill auf dem Tisch.

Im Garten waren wir nie allein: Leguane, Papageien, nachts die kleinen Frösche, die man überall hört, und jeden Abend ein Krabbenreiher, der am Pool nach Fröschen suchte.

Surfer’s Beach in Aguadilla

Unser Lieblingsstrand. Klares Wasser, Palmen, an manchen Tagen große Wellen und Surfer. An einem Tag haben wir von hier aus Meeresschildkröten im Wasser gesehen. Zum Schnorcheln ist das Wasser gut, aber der Untergrund ist scharfkantig. Badeschuhe sind nicht optional.

Den Survival Trail entlang der Küste haben wir nach einem Stück abgebrochen, mit Kleinkind in der Trage war er zu riskant. Dafür fanden wir eine Lücke in den Mangroven und einen fast leeren Strand mit Schatten.

Rincón

Der Nachbarort von Aguada, bekannt für Surfer und Sonnenuntergänge. Wir waren mehrmals zum Abendessen und an den Strand dort. Auf dem Marktplatz gibt es Eis, Souvenirs und eine Apotheke, die uns bei einer Mittelohrentzündung weitergeholfen hat. Und einen Strafzettel über 150 Dollar, weil wir falsch geparkt hatten.

Ausflüge in den Südwesten

An einem Tag sind wir eine Runde von rund 170 Kilometern gefahren: der Trockenwald von Guánica, ein Biosphärenreservat, dann La Parguera mit Mangroven und Hafen, und zum Schluss ein Fischladen in Cabo Rojo, der frischen Red Snapper hatte. Frischen Fisch zu kaufen ist auf Puerto Rico überraschend schwierig, der Umweg hat sich gelohnt.

Was man an der Westküste wissen sollte

  • Ohne Auto geht nichts. Gehwege sind schmal oder fehlen, Supermarkt und Strände erreicht man nur mit dem Wagen.
  • Die Straßen haben viele Schlaglöcher, und einige Bergstraßen sind steil und eng.
  • Das Meer ist an vielen Tagen unruhig. Badestellen vor Ort erfragen und bei hohen Wellen nicht mit Kindern ins Wasser.
  • Die Sonne ist stärker, als es sich anfühlt. Wir hatten trotz Lichtschutzfaktor 50 nach wenigen Tagen rote Stellen.

Wie die Reise in San Juan begann: San Juan mit Kindern. Zur Einreise: Einreise nach Puerto Rico.

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