Nach einer sehr kurzen Nacht kam der Morgen schneller als gedacht. Viel Schlaf hatten wir nicht, aber die Neugier war stärker als die Müdigkeit.

Das Frühstück wartete und mit ihm eine Obstplatte, die sofort klarmachte, dass wir nicht mehr in Europa waren. Mangos, Bananen, Papayas, Ananas. Alles unglaublich aromatisch, perfekt reif, genau die richtige Konsistenz. So schmeckt Obst nur dort, wo es wächst.

Unser Kellner Asiri war die ganze Zeit aufmerksam an unserer Seite. Charmant, freundlich, mit ehrlichem Interesse. Unsere Reisegruppe sorgt nämlich regelmäßig für viel Aufmerksamkeit:
Dass Pubuduni mit uns reist, führt fast immer zur gleichen ersten Annahme: Sie sei unser Guide. Mit einem Lächeln und in super schnellem Singhalesisch stellt sie dann klar, dass wir eine Familie sind und wir ihre deutschen Eltern.
Man merkt jedes Mal, wie diese Information kurz überrascht und dann interessiert aufgenommen wird. Auch Asiri wollte genau wissen, wie wir zusammengefunden haben.
Familienkonzepte sind eben nicht überall gleich – und Neugier ist universell.
Pool exklusiv
Nach dem Frühstück testeten die Kinder sofort den Pool, bei 28 Grad Lufttemperatur. Der Pool gehörte uns allein – herrlich! Ein sehr entspannter Start in den ersten richtigen Urlaubstag. Und eine fantastische Kur, um den schneereichen deutschen Winter endlich zu vergessen.



TukTuk & erste Meeresbrise
Am späten Vormittag fuhren wir mit zwei TukTuks Richtung Strand, nur etwa zehn Minuten entfernt. Ich möchte betonen: Wir fuhren nicht selbst: Linksverkehr und Asien – gefährliche Mischung für Europäer. Eine Tuktuk-Fahrt kostete übrigens umgerechnet etwa 1,40 EUR.

Mit asiatischem Roller-Verkehr haben wir ja bereits Erfahrung, aber Oma Steffi wurde im lebhaften Linksverkehr leicht blass um die Nase. Es ist und bleibt eine ganz eigene Dynamik: hupen, ausweichen, beschleunigen, bremsen – alles gleichzeitig und nicht unbedingt logisch. Pubuduni sagt: „Links blinken und rechts fahren.“
Am Strand suchten wir uns ein Restaurant mit Blick aufs Meer und bestellten unseren ersten Fisch. Frisch, einfach zubereitet, genau richtig. Dazu dieser weite Blick auf den Indischen Ozean – ein Moment, in dem man merkt, dass man wirklich angekommen ist.




Der Tag endete so ruhig, wie er begonnen hatte. Kein großes Programm, keine To-do-Liste. Nur Sonne, Wasser, Gespräche und das Gefühl, in der neuen Zeitzone gelandet zu sein.
Unser Ziel für diesen ersten Tag war simpel: ankommen.
Und genau das gelang uns.

Hach, ich bin schon wieder komplett gecatcht!!! Schön geschrieben und tolle Fotos 😍
Wie toll 😍
Das freut mich sehr.